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Weltweit mehr Handyverträge als Menschen

München, 23.11.2016 | 15:41 | cmh
Das schwedische Unternehmen Ericsson legt im aktuellen Mobility Report Zahlen und Prognosen zur weltweiten Entwicklung von Kommunikationstechnologien vor. Schon jetzt gibt es mehr Mobilfunkverträge als Erdenbewohner und sowohl die Anzahl der Mobilfunknutzer als auch der Umfang der Nutzung werden in den kommenden Jahren weiter stark ansteigen. 
Neue Netztechnologien wie 5G sollen den zunehmenden mobilen Datenverkehr bewältigen können.

Laut des Berichts kommen heute auf 5,1 Milliarden Mobilfunknutzer etwa 7,5 Milliarden Mobilfunkverträge. Während die Sättigung der Bevölkerung mit Handyverträgen global gesehen schon die 100 Prozent überschritten hat, liegen Indien, Afrika und China mit 81, 82 und 93 Prozent noch darunter. 

Mobiler Datenverkehr wächst weiter 

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hat der mobile Datenverkehr im dritten Quartal 2016 um 50 Prozent zugenommen. Dafür verantwortlich ist sowohl die stark ansteigende Anzahl an neuen Abschlüssen von Mobilfunktarifen, als auch ein erhöhtes durchschnittliches Datenvolumen pro Vertrag. Den größten Anteil am mobilen Datenverkehr macht das Video Streaming mit 50 Prozent aus, bis 2022 sollen es ganze 75 Prozent werden. An zweiter Stelle stehen soziale Netzwerke mit 39 Prozent, Audioinhalte kommen mit 34 Prozent direkt dahinter. 

Immer mehr neue Geräte nutzen dabei LTE, derzeit die schnellste verfügbare Netztechnologie. Dabei liegen Europa, Asien und Amerika zum Teil weit vor Afrika und dem mittleren Osten, wo der Großteil im GSM- und EDGE- Netzstandard unterwegs ist. 

Prognose für 2022

Der Bericht geht davon aus, dass im Jahr 2022 etwa 8,9 Milliarden Mobilfunkverträge weltweit laufen. Etwa 4,6 Milliarden davon werden das LTE-Netz nutzen. Den ab voraussichtlich 2020 flächendeckend verfügbaren 5G-Standard sollen bis dahin bereits 550 Millionen anwählen können. An der Spitze des Fortschritts steht Nordamerika: 25 Prozent aller Mobilfunkverträge sollen 2022 schon das 5G-Netz nutzen. Mit 25 Gigabyte durchschnittlich im Monat und pro Smartphone wird hier laut der Prognose in Zukunft auch am meisten Datenverkehr aufkommen.

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