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Ratgeber
Mit diesen 10 Tipps schützen Sie sich vor Cyberkriminalität
München, 29.01.201908:35mhr
Ob Identitätsklau, Diebstahl, Kreditkartenbetrug oder Beleidigungen: Cyberkriminalität hat viele Gesichter. Besonders Smartphones sind anfällig für Hackingangriffe, da sich auf ihnen oft viele sensible Daten befinden. Die Hälfte der Deutschen wurde bereits Opfer von Cyberkriminalität, wie eine repräsentative Studie im Auftrag des Digitalverbands Bitkom zeigt. Mit den folgenden zehn Tipps schützen Sie Ihre Daten auf dem Smartphone aber vor unliebsamen Überraschungen.
Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihr Smartphone vor Angriffen schützen.
Besonders häufig kommt laut Bitkom die illegale Verwendung der persönlichen Daten oder die Weitergabe an Dritte (23 Prozent) vor. Aber auch beim Online-Shopping ist Vorsicht geboten: 12 Prozent der Befragten der Studie wurden beim privaten Einkauf oder Verkaufsgeschäften betrogen. Jeder Neunte wurde bereits Opfer eines Kontodaten-Missbrauchs. „Das Internet ist hochattraktiv für Kriminelle. Mit vergleichsweise geringem Aufwand lassen sich andere Nutzer zum eigenen Vorteil schädigen“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. 
 
Die Frage der Verantwortlichkeit für die Datensicherheit wird deshalb heiß diskutiert. Die Ergebnisse einer weiteren Bitkom-Befragung sind eindeutig: Drei von vier Nutzern (74 Prozent) geben an, dass sie selbst für den Schutz ihrer Daten im Internet verantwortlich sind. 22 Prozent der Befragten wollen den Staat in die Pflicht nehmen und nur drei Prozent wollen die Unternehmen, die die angriffsanfälligen Apps, Netzwerke und Portale betreiben, zur Rechenschaft ziehen. 
 
Den größten Vorsprung verschaffen Sie sich in jedem Fall, wenn Sie selbst Sorge für einen sicheren Umgang mit den Daten auf Ihrem Smartphone tragen. CHECK24 hat für Sie zehn Möglichkeiten für den besten Schutz vor Cyberkriminalität zusammengestellt.
 
1. Nutzen Sie komplexe Passwörter 
Grundsätzlich gilt: je komplexer Ihre Passwörter, desto besser. Viele Portale und Online-Dienste verlangen von Ihren Nutzern ohnehin die Verwendung von Groß- und Kleinbuchstaben sowie von Zahlen und Sonderzeichen bei der Passwortvergabe. Das sollten Sie auch bei Ihrer eigenen Passwort-Eingabe beachten. Auch die Länge Ihres Passwortes ist entscheidend. 
 
2. Verwenden Sie einen Passwort-Manager
Eine große Erleichterung bei der Passworteingabe auf dem Smartphone sind Passwort-Manager. Diese können Sie ganz einfach aus Ihrem App-Store herunterladen und müssen sich fortan nur noch ein Master-Passwort merken. Dieses sollte selbstverständlich den oben genannten Kriterien entsprechen. Der Passwort-Manager speichert nicht nur Ihre Passwörter, sondern auch die dazugehörigen Nutzernamen. So können Sie sich nach der Eingabe des Master-Passworts mit nur einem Klick in Ihre Apps und Accounts einloggen.
 
3. Richten Sie eine Mehrfaktor-Authentifizierung ein 
Eine Neuheit in Sachen Smartphone-Sicherheit ist die Mehrfaktor-Authentifizierung, bei der Sie beim Einloggen mehr als eine Sicherheitsabfrage durchlaufen. Bei einer Zweifaktor-Authentifizierung können beispielsweise zwei Kanäle zur Identifikation verwendet werden. Möchten Sie sich mit Ihrem Smartphone bei einem Online-Shop einloggen, kann dieser Ihnen einen Code per SMS zusenden, auf den Sie klicken und sich so einloggen.
 
4. Aktualisieren Sie Ihre Apps regelmäßig
Was für den Computer oder Laptop gilt, ist beim Smartphone erst recht unabdingbar: regelmäßige Updates. Damit Sie sich nicht jedes Mal durch die Updateliste in Ihrem App-Store klicken müssen, gibt es bei den meisten Smartphones die Funktion, automatische Updates durchführen zu lassen. Sobald Sie mit einem sicheren WLAN-Netz verbunden und Updates verfügbar sind, führt diese Funktion automatisch die App-Aktualisierung durch. Dadurch werden Sicherheitslücken geschlossen und Ihr Smartphone ist weniger angreifbar. 
 
5. Führen Sie keine Jailbreaks durch
Bei einem Jailbreak deaktivieren Smartphone-User die Nutzerbeschränkungen, um vom Hersteller unerwünschte Apps zu installieren oder etwaige weitere Funktionen freizuschalten. So können iPhone-Kunden beispielsweise den App-Store umgehen. Aufgrund der damit einhergehenden reduzierten Sicherheitsgewährleistung haben Hacker ein leichtes Spiel. Deshalb sollten Sie Apps immer nur aus den offiziellen App-Stores laden oder von seriösen Seiten aus dem Webbrowser Ihres Smartphones. 
 
6. Lesen Sie die App-Berechtigungen aufmerksam durch
Jeder kennt die lästigen Klicks beim Installieren neuer Apps, um den jeweiligen Nutzungsbedingungen zuzustimmen. Viele tippen diese weg, ohne sie eines Blickes zu würdigen. Leider stimmen sie so oft unliebsamen Nutzungsrechten und -zugriffen der Anbieter zu. Die AGBs oder Nutzungsbedingungen sollten Smartphone-Nutzer daher immer durchlesen und darauf achten, ob die App auf Mikrofon, Fotos, Videos und Kontakte des Smartphones zugreifen möchte.  
 
7. Backups: Sichern Sie Ihre Daten regelmäßig 
Eine weitere Möglichkeit der Absicherung ist es, Daten auf externen Speichermedien oder in einer Cloud zu speichern. Ist das Smartphone von einem Cyberangriff betroffen und die Daten wurden geklaut, so sind sie zumindest noch auf einem anderen Medium gesichert. Dies betrifft auch den physischen Diebstahl des Gerätes. 
 
8. Vermeiden Sie unsichere, öffentliche WLANs 
Öffentlichen WLAN-Hotspots sind bei Smartphone-Nutzern heißt begehrt, allerdings ist hier Vorsicht geboten. Denn besonders bei WLANs, bei denen keine Passworteingabe erforderlich ist, werden viele Daten unverschlüsselt übertragen. Dadurch gelangen sie im schlimmsten Fall in die falschen Hände. Hacker nutzen oft die Namen von bekannten Geschäften oder Lokalen als Netzwerk-Kennung, worauf sich viele Nutzer leichtgläubig mit dem Netzwerk verbinden. Ein seriöses Netzwerk verfügt deshalb über einen Passwortschutz sowie über ein separates Login-Portal. 
 
9. Installieren Sie einen Virenscanner
Virenscanner gehören auf Computern zum obligatorischen Rüstzeug. Doch auch für Smartphones gibt es eine Reihe hochwertiger Virenscanner, mit denen Sie ruhigen Gewissens surfen können und weniger Bedenken bei der Passworteingabe haben müssen. 
 
10. Phishing-Alarm: Seien Sie vorsichtig bei dubiosen Mails
Bei Phishing-Mails handelt es sich um Nachrichten, die einen gefährlichen Link enthalten. Klicken Sie auf eine solche Verlinkung, gelangen Viren oder Trojaner auf Ihr Smartphone. Viele Hacker verstecken Ihre Cyberangriffe in einem seriösen Gewand, das den Websites von seriösen Unternehmen gleicht. Banken oder Unternehmen verlangen aber beispielsweise niemals Kontaktdaten oder Bankdaten beim Log-in.  
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