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iPhone SE 2

Wann das neue Günstig-iPhone erscheinen soll

München, 10.03.2020 | 11:15 | nha
Am 31. März soll der Nachfolger des iPhone SE vorgestellt werden. Im Gegensatz zu den neuen Top-Geräten der Hersteller ist das Smartphone deutlich kleiner und günstiger. Von außen ähnelt der Nachfolger dem iPhone 8 und von innen überzeugt das Geräte auf ganzer Linie - zumindest dann, wenn die Experten und Analysten mit ihren Vermutungen Recht behalten. 
So könnte das neue iPhone SE 2 aussehen
Je größer, desto besser! Diesen Eindruck kann man durchaus gewinnen, wenn man die Entwicklungen auf dem Smartphone-Markt beobachtet. Die Bildschirme der Top-Geräte wachsen von Modell zu Modell. Dieser Trend hat auch bei den meisten Apple-Geräten Schule gemacht. War der Bildschirm des iPhone 8 noch 4,7 Zoll groß, fällt die Displaydiagonale des iPhone 11 mit 6,1 Zoll deutlich größer aus.

Eine Ausnahme machte Apple mit dem seit 2016 zum Verkauf angebotenen iPhone SE, das sich nicht nur in der Größe, sondern auch im Preis von den anderen Geräten des US-amerikanischen Herstellers unterscheidet. So verfügt das iPhone SE lediglich über 4 Zoll Bildschirmdiagonale und ist auch für den kleinen Geldbeutel erhältlich.


Release noch in diesem Frühling

Knapp 4 Jahre lang warten Apple-Anhänger schon sehnsüchtig auf ein neues iPhone SE – auch weil es jährlich neue Gerüchte zu einem Nachfolger des gleichermaßen beliebten und kompakten iPhones gibt. Doch jetzt scheint es so, als hätte das Warten ein Ende. Laut dem Journalisten Evan Blass, der unter anderem den Release des Google Pixel 4 für das Jahr 2019 korrekt voraussagte, soll der Nachfolger des iPhone SE auf einem Apple-Event am 31. März vorgestellt werden. Zu dem gleichen Schluss kommt auch der Analyst Ming-Chi Kuo, wie aus einem Bericht von MacRumors hervorgeht. Startschuss für den Verkauf ist der 3. April. 

Mit dem Release im Frühjahr dieses Jahrs würde sich der Apple-Konzern treu bleiben. So hat Apple in der Vergangenheit seine Neuheiten stets im März präsentiert. Lediglich bei der Namensgebung stimmen die Meinungen der Experten nicht überein: Der Großteil geht davon aus, dass der Nachfolger den simplen Namen iPhone SE 2 trägt. Andere wiederum vermuten, dass das Smartphone, aufgrund der Ähnlichkeit zum iPhone 8, auf den Namen iPhone 9 getauft wird.

Derweil kursiert noch eine weitere Namensvariante im Netz: Laut der Seite Notebookcheck hat ein Leaker den schlichten Namen "iPhone" in den Ring geworfen. Das Basis-iPhone solle demnach weder den Zusatz „SE“ noch eine Nummerierung erhalten.

Wie die Namensgebung am Ende ausfällt, verrät uns Apple spätestens während der Präsentation am 31. März. Doch nun zu den wirklich wichtigen Eigenschaften der günstigen iPhone-Variante!


Display und Design nach bekanntem Vorbild

iPhone SE 2 so könnte der Nachfolger aussehen
Beim Nachfolgermodell des iPhone SE wird mit einem 4,7 Zoll-LCD-Display gerechnet. Dabei ergeben die 1.334 x 750 Pixel eine Pixeldichte von 326 ppi (Pixel per Inch) – das ist die gleiche Dichte wie beim iPhone 11.

Für Nutzer bedeutet das eine kontrastreiche und messerscharfe Auflösung bei allen Anwendungen. Zudem wird Apple auch hier auf 3D-Touch verzichten – mutmaßlich um den Preis niedrig zu halten. 3D-Touch fand zuletzt im iPhone XS Anwendung und erlaubt es dem Nutzer, durch verschieden starken Druck auf das Display unterschiedliche Funktionen zu nutzen. Dieses Feature wurde jüngst durch Haptic Touch ersetzt. Hier löst die Dauer der Berührung unterschiedliche Aktionen aus. 

Die Abmessungen von 138,5 x 67,4 mm sind nahezu identisch mit denen des iPhone 8. Allerdings ist es mit einer Dicke von 7,8 mm etwas fülliger als das Design-Vorbild. Das könnte wiederum positive Auswirkungen auf die Akkulaufzeit haben, da Apple so mehr Platz für einen größeren Akku hat. Zusätzlich soll Apple ein neuartiges Antennendesign für den Nachfolger entworfen haben, das eine schnellere drahtlose Datenübertragung gewährleisten soll.

Schon die Herstellung des iPhone SE lief ähnlich ab: damals bediente Apple sich am iPhone-5-Design, setzte aber auf aktuellere Technik. Beim iPhone SE 2 setzt der Hersteller nun scheinbar auf das Design des iPhone 8 und verarbeitet das Innenleben später erschienener Modelle.
 

Schneller Prozessor und neue Features

Auch wenn das iPhone SE 2 bzw. iPhone 9 preislich deutlich unter den High-End-Modellen von Apple liegen soll, lässt sich der Hersteller bei der Ausrüstung nicht lumpen. So arbeitet im Inneren des Smartphones der schnelle Bionic A13-Prozessor, der ebenso in der aktuellen iPhone 11-Generation verbaut wird, sprich: der beste Prozessor, den Apple bisher auf den Markt gebracht hat.

Mit Blick auf den Arbeitsspeicher setzt auch der Nachfolger des SE weiterhin auf 3 GB RAM. Beim internen Speicherplatz kann zwischen 64 GB und 128 GB gewählt werden. Dabei ist die größere Alternative natürlich kostenintensiver. Aus Kostengründen wird Apple auch auf die 5G-Unterstützung verzichten.

Bemerkenswert: Das neue iPhone soll mit dem QI-Ladestandard ausgestattet sein, also kabellos geladen werden können.

Für die Kameraeinheit wählt Apple im Vergleich zur aktuellen 11er-Generation wahrscheinlich eine abgespeckte Technik, die lediglich eine Linse besitzt. Die Informationen sind diesbezüglich allerdings äußerst dünn – so könnte der Hersteller aus Cupertino auch die Dual-Kamera des iPhone 11 inklusive Ultraweitwinkel-Optik verbauen. Wir sind gespannt!
 

Preis: Unter 400 Dollar zum Verkaufstart

Aus Apple-Quellen hat Ming-Chi Kuo erfahren, dass der Hersteller davon ausgeht, 20 Millionen Geräte zu verkaufen, wobei weitere Prognosen den Verkauf von bis zu 30 Millionen Produkten möglich erscheinen lassen. Dabei soll sich das neue Modell vor allen Dingen an diejenigen richten, die derzeit auf ältere Modelle zurückgreifen und preislich eher ins untere Regal greifen möchten. Von daher soll der Preis zu Verkaufsstart bei 399 US-Dollar liegen. Dies entspricht ungefähr 365 Euro. Allerdings dürfte Apple auf dem europäischen Markt preislich wie gewohnt eine Schippe drauflegen, sodass in Deutschland eher mit einem Preis von knapp unter 500 Euro zu rechnen ist. 
 
Für Apple ist die kostengünstige Variante besonders von Bedeutung, da der Hersteller aktuell keine Geräte im mittleren Preissegment anbietet. Dementsprechend ist das langfristige Ziel von Apple, gegenüber anderen Herstellern im verkaufsstarken Mittelklasse-Bereich wieder konkurrenzfähig zu werden. Hier tat sich in jüngster Vergangenheit insbesondere Samsung hervor - beispielsweise mit dem Galaxy A51 und A71.
 

Coronavirus könnte zu Verzögerungen führen 

Das Coronavirus könnte den Plänen von Apple noch einen Strich durch die Rechnung machen. Aufgrund der rasanten Verbreitung haben bereits mehrere Firmen und Zulieferer in China vorrübergehend geschlossen, um das Ansteckungsrisiko in den eigenen Reihen zu minimieren.

Davon ist auch Apple betroffen, weil der Hersteller mehrere Produktionszentren in China verortet hat. In Folge ist auch die Produktion des iPhone SE-Nachfolgers in Gefahr. So könnte sich die Ausbreitung des Coronavirus' nicht nur auf den Zeitplan, sondern auch auf die zum Release zur Verfügung stehende Anzahl an Geräten auswirken. CHECK24 hält Sie bezüglich des Verkaufstarts auf dem Laufenden. 
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