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Tschüss Bargeld: Mit WhatsApp bald in der Kneipe bezahlen
München, 10.08.201716:08bka
WhatsApp entwickelt zur Zeit einige neue Geschäftsmodelle. Darunter befindet sich wohl auch eine Bezahlfunktion, die die Facebook-Tochter im Messenger integriert haben soll. Damit könnte bald jeder WhatsApp-Nutzer seinen Kontakten Geld überweisen und am Kiosk oder beim Friseur bezahlen. 
 
Via WhatsApp sollen Nutzer bald Geld an ihre Kontakte überweisen können. (Bild: WABetaInfo)
Der beliebte Messenger WhatsApp hat dieses Jahr bereits einige neue Funktionen spendiert bekommen. So lassen sich seit Kurzem etwa Dokumente und Dateien jeglicher Art versenden, Text einfacher formatieren (fett, kursiv und durchgestrichen) oder Chats ganz oben anpinnen. Die Bezahlfunktion könnte die App allerdings revolutionieren. Wie die Internetseite WABetaInfo berichtet, versteckt sich in der neuen Beta-Version 2.17.295 für Android-Smartphones das Feature „WhatsApp Payments“.

Ohne Portemonnaie in die Kneipe

Sollte WhatsApp die neue Funktion demnächst an all seine Nutzer ausliefern, sollen diese direkt über die App ihren Kontakten Geld überweisen können. Zudem berichtet WABetaInfo, dass unmittelbare Bank-zu-Bank-Transaktionen via UPI (Unified Payments Interface) möglich sein sollen. Das heißt: Die neue Funktion könnte es Nutzern ermöglichen, auch in Geschäften und kleinen Unternehmen wie einer Kneipe oder beim Friseur bargeldlos via WhatsApp zu bezahlen.

Bezahlfunktion noch in der Entwicklungsphase

WhatsApp könnte aufgrund seiner enorm hohen Reichweite das bargeldlose Bezahlen auch in Deutschland vorantreiben und attraktiver machen. Allerdings befindet sich die Bezahlfunktion noch in der Entwicklung. Bereits im Mai hat WABetaInfo berichtet, das WhatsApp dieses Feature in den USA, in Indien, Großbritannien und Polen testen werde.
Die Bezahlfunktion dürfe mit der neuen Business-Variante von WhatsApp einhergehen. Erst vor Kurzem wurde bekannt, dass der Messenger künftig Geld verdienen will und es anscheinend auf Unternehmen abgesehen hat. Wie der Dienst Erlöse einfahren will, steht bislang aber noch nicht fest. Eventuell könnte die Facebook-Tochter an den Bezahlvorgängen mitverdienen – ähnlich wie PayPal es macht.
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