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Rufnummernmitnahme einfach erklärt-min-min

Rufnummernmitnahme - Anbieter wechseln & Nummer behalten

Sie möchten einen neuen Handytarif abschließen, aber trotzdem Ihre bisherige Rufnummer behalten? Wir zeigen Ihnen, was es dabei zu beachten gilt!

Jeder kennt es: Sie haben einen neuen Handytarif bei einem anderen Mobilfunkanbieter als zuvor abgeschlossen und erhalten neben einer neuen SIM-Karte, bzw. einem brandneuen Smartphone mit Vertrag, auch eine neue Rufnummer.

Eigentlich möchten Sie direkt starten und die exklusiven Features Ihres Handys in Anspruch. Doch zuvor müssen Sie erst einmal all Ihre Familienangehörigen, Freunde, Geschäftspartner usw. über Ihre neue Rufnummer in Kenntnis setzen.

Das nervt und kostet Zeit! Zeit, die man sich sparen kann – besonders, weil die Rufnummermitnahme oft mit wenigen Klicks erledigt ist, sodass Sie Ihre alte Rufnummer stressfrei behalten können.

Übrigens: falls Sie nicht nur Ihren Handy- sondern auch den Festnetztarif wechseln wollen, können Sie unter bestimmten Voraussetzungen auch die Festnetznummer mitnehmen.

Wie lässt sich die Rufnummer mitnehmen? Das Wichtigste zusammengefasst:

Das Behalten der Handynummer beim Wechsel zu einem anderen Mobilfunkanbieter bringt sicherlich einige Tücken mit sich - ist jedoch kein Hexenwerk. Wir haben die wichtigsten Punkte zur Mitnahme der alten Rufnummer zum neuen Anbieter für Sie zusammengefasst:
  • Stellen Sie sicher, dass der bestehende Vertrag Ihrerseits gekündigt ist und die Freigabe der Rufnummer erfolgte bzw. dass bei Prepaidkarten die Rufnummer via Verzichtserklärung freigegeben wurde. 

  • Dabei ist es wichtig, dass das Vertragsende bei einem Laufzeitvertrag (je nach Anbieter) maximal 120 Tage in der Zukunft und nicht mehr als 80 Tage in der Vergangenheit liegt

  • Der Tarifinhaber- und die Daten der zu portierenden Nummer müssen identisch zu denen des Antragstellers sein. 

  • Ebenfalls darf die Rufnummer nicht bereits beim gleichen Mobilfunkanbieter registriert sein. 

  • Eine Freigabe der Mobilfunknummer ist mit Kosten von bis zu 6,82 € verbunden.

Was wird unter der Rufnummernmitnahme verstanden?

Die Rufnummernmitnahme wird auch oft als "Rufnummernportierung" bezeichnet und beschreibt die Möglichkeit, beim Wechsel des Mobilfunkanbieters die eigene Rufnummer unverändert zu behalten - inklusive der anbietertypischen Vorwahl. 

In Deutschland wird der Prozess der Rufnummernmitnahme in Paragraph 46 des Telekommunikationsgesetzes (TKG) festgehalten.

Dadurch haben Mobilfunkkunden den gesetzlichen Anspruch, dass der alt Anbieter die Rufnummer bei einem Wechsel zu einem anderen Anbieter freigibt.

Was kostet die Rufnummernportierung?

Was kostet die Rufnummernportierung?
Im Jahr 2019 hat die Bundesnetzagentur nach einem Preisvergleich auf dem europäischen Markt festgestellt, dass die von den Mobilfunkanbietern in Deutschland erhobenen Kosten von ungefähr 30 € für die Rufnummernmitnahme zu hoch kalkuliert wurden.

In Folge wurden neue Portiergebühren von 6,82 € für die Rufnummernmitnahme definiert (Quelle), an die sich mittlerweile alle Mobilfunkanbieter halten. 

Neben diesen Kosten kann allerdings auch der neue Mobilfunkanbieter ein sogenanntes Portierungsentgelt verlangen – zumindest in der Theorie.

Ihr neuer Anbieter verzichtet jedoch in der Regel nicht nur auf dieses Entgelt, sondern zahlt Ihnen bei erfolgreicher Rufnummernportierung sogar häufig einen Bonus für die Rufnummernmitnahme.

Sie sehen: Die Kosten für die Mitnahme der Rufnummer halten sich in Grenzen!

Wie funktioniert die Rufnummernmitnahme?

Das Rufnummernmitnahmeverfahren ist grundsätzlich bei allen Anbietern ähnlich – egal, ob Ihr alter Vertrag von der TelekomVodafoneo2 ,einem der zahlreichen anderen Provider, wie beispielsweise mobilcom debitel, oder eine Tochtermarke der Netzbetreiber, wie blau, stammt.

Um eine Rufnummer erfolgreich zum neuen Anbieter zu übertragen, muss der Kunde einen Antrag beim neuen Mobilfunkanbieter stellen - die sogenannte „Portierungserklärung”Das Formular dazu erhalten bei Ihrem Mobilfunkanbieter.

Wer keine Lust auf Papierkram hat, der kann die Rufnummernmitnahme auch telefonisch über die Kundenbetreuung des jeweiligen Mobilfunkanbieters beantragen.
Hilfe bei der Rufnummernmitnahme leistet CHECK24

Wenn Sie jedoch einen neuen Vertrag bei CHECK24 abschließenwird Ihnen im Rahmen des Bestellprozesses genau erklärt, wie die Rufnummernmitnahme abläuft.
Hier der Prozess in der Übersicht:

  1. Sie vergleichen Tarife mit Handy oder Handytarife ohne Handy bei CHECK24 und suchen sich Ihren Wunschtarif aus.

  2. Sie teilen uns während des Bestellprozesses mit, ob Sie Ihre Rufnummer behalten möchten.

  3. Wenn Sie unseren Kündigungs- und Portierungsservice wählen, beantragen wir die Freigabe der Rufnummer bei Ihrem alten Anbieter in vielen Fällen für Sie. 

Hinweis: Ihren derzeitigen Handyvertrag können Sie auch unabhängig von einer Bestellung bei CHECK24 per 1-Klick-Kündigungsservice kündigen.   

Wie lange dauert die Rufnummernmitnahme und welche Fristen gibt es?

Das hängt maßgeblich davon ab, ob Sie Ihre Rufnummer zum sofortigen Zeitpunkt oder nach Ablauf Ihres derzeitigen Vertrags mitnehmen möchten.Sie möchten Ihre Rufnummer vor Ende Ihres laufenden Tarifs mitnehmen?
  • Dann veranlassen Sie bei Ihrem derzeitigen Mobilfunkanbieter schon vorab eine Freigabe der Nummer zur vorzeitigen Rufnummernmitnahme (Opt-In-Option) – auch telefonisch möglich. 
  • Die Rufnummernmitnahme vor Vertragsende ist maximal bis zu 120 Tage im Vorhinein möglich.
  • Sobald Ihre Rufnummer freigegeben wird, kann Ihr neuer Anbieter Ihre Rufnummer übernehmen. 
  • Die Portierung dauert in der Regel 1-2 Wochen. Nachdem die Portierung abgeschlossen ist erhalten Sie eine neue Rufnummer für Ihren noch laufenden Vertrag. Den neuen Vertrag können Sie mit Ihrer bisherigen Rufnummer nutzen.
Bitte beachten Sie, dass Ihr bisheriger Vertrag hiervon unberührt bleibt und unverändert bis zum regulären Vertragsende weiterläuft!

Sie möchten Ihre Rufnummer zum Vertragsende portieren?

  • Der große Vorteil: Keine Beantragung der Rufnummernfreigabe beim alten Anbieter.
  • Sie benötigen lediglich das Kündigungsschreiben.
  • Sobald Ihr bisheriger Vertrag ausgelaufen ist, kann Ihr neuer Anbieter Ihre Rufnummer übernehmen.
  • Abhängig vom Anbieter müssen Sie die Mitnahme gegebenenfalls im Kundenbereich des neuen Anbieters beantragen. 
  • Auch hier dauert die Portierung 1-2 Wochen.
Dennoch sollten Sie auch hier beachten, dass die Portierung - sofern Sie rechtzeitig beantragt wurde - erst zum Tag der Abschaltung des Altvertrags erfolgt. Den Neuvertrag, der bis zur Portierung mit einer neuen Rufnummer läuft, müssen Sie dementsprechend direkt nach Abschluss zahlen.

Wie gelingt die nahtlose Übertragung der Rufnummer ohne Doppelbelastung?

Grundsätzlich startet Ihr neuer Tarif unmittelbar nach Abschluss des neuen Vertrags. Allerdings bieten einige Anbieter einen flexiblen Vertragsbeginn an, sodass Ihr neuer Tarif zu einem beliebigen Wunschtermin startet.

Einzige Bedingung: Der Wunschtermin muss zwischen 7 und maximal 120 Tagen in der Zukunft liegen. So können Sie bei Anbietern wie  klarmobilCrashfreenet MobileHIGHTelekomcongstarFCB Mobil und Vodafone CallYa bequem Ihr Vertragsende angeben. Mit Ende der Vertragslaufzeit startet der neue Mobilfunkvertrag.

Um die Kosten der Doppelbelastung möglichst gering zu halten und den Zeitpunkt der Rufnummernmitnahme bestmöglich abzupassen, sollten Sie Ihren alten Tarif fristgerecht kündigen – in der Regel bis zu 3 Monate (90 Tage) vor Vertragsende.

Wie gelingt die nahtlose Übertragung der Rufnummer ohne Doppelbelastung?

Anschließend sollten Sie Ihren neuen Mobilfunkvertrag 2-3 Wochen vor Laufzeitende buchen. Dieser Zeitraum ist in den meisten Fällen ausreichend, um die Rufnummernportierung erfolgreich durchzuführen.

Noch einfacher haben Sie es, wenn Sie einen Handytarif mit Vertragsbeginn zum Wunschtermin abschließen - dann können Sie meist einen nahtlosen Übergang von altem zu neuem Vertrag und alter zu neuer Rufnummmer sicherstellen.

Können Sie Ihre Rufnummer nachträglich, nach Auslaufen Ihres Vertrages, mitnehmen?

Ja, das können Sie! Ihre Rufnummer können Sie abhängig vom bisherigen Anbieter bis maximal 80 Tage nach Ende des alten Vertrags übertragen lassen. Nach Ablauf dieser Frist kann der alte Anbieter Ihre Nummer neu vergeben.

Auch in diesem Fall schließen Sie einen neuen Tarif ab, welcher mit einer neuen Rufnummer aktiviert wird. Sobald Sie die Portierung beim bisherigen Anbieter in Auftrag gegeben haben, kann Ihr neuer Anbieter die Rufnummer portieren.

Wie funktioniert die Prepaid-Rufnummernmitnahme?

Um Ihre Rufnummer von einem Prepaid Vertrag mitzunehmen, ist es notwendig, den alten Anbieter über den Portierungswunsch in Kenntnis zu setzen. Dies erfolgt mithilfe der sogenannten „Verzichtserklärung“.

Häufig bieten die Anbieter hierfür eine Vorlage an, es reicht aber auch ein formloses Schreiben, welches folgende Punkte beinhalten sollte:

  • Name und Anschrift
  • Ihre Handynummer und ggf. Ihre Kundennummer
  • Hinweis zur Freigabe der Rufnummer

Was hingegen nicht enthalten sein sollte, ist ein Absatz zum Verzicht auf mögliches Restguthaben. Der Anbieter ist verpflichtet, dieses auszuzahlen.

Auch im Prepaid-Fall kann die Beantragung der Verzichtserklärung bei den meisten Anbietern telefonisch in der Kundenbetreuung des Anbieters beantragt werden.

Nach erfolgreicher Portierung können Sie Ihren Altanbieter zur Auszahlung auffordern. Auch hier muss beachtet werden, dass die Kundendaten beim alten und beim neuen Anbieter übereinstimmen. Falls nicht, dann sollten Sie rechtzeitig Name und Adresse korrigieren.

Wie funktioniert die Prepaid-Rufnummernmitnahme?

Auch wichtig für Prepaid-Kunden: Die durch die Rufnummernmitnahme anfallenden Kosten, werden vom Kartenguthaben abgezogen. Daher ist es wichtig, dass Sie ausreichend Guthaben auf der Prepaidkarte haben. Ausnahmen bilden einzelne Anbieter, die das Lastschriftverfahren akzeptieren.

Wann ist die Rufnummernmitnahme nicht möglich?

Wie Sie sehen macht es bei der Portierung der Mobilfunknummer kaum einen Unterscheid, ob Sie eine Prepaid-Karte oder einen Tarif abschließen. Eine paar Sonderfälle gibt es jedoch:

  1. Die Rufnummernportierung innerhalb des gleichen Unternehmens. So regelt das Telekommunikationsgesetz lediglich die Rufnummernmitnahme bei einem Anbieterwechsel

  2. ​Wenn Sie beispielsweise einen Vertrag bei o2 haben und einen Neuvertrag bei o2 abschließen möchten, wird Ihnen die Rufnummernmitnahme verwehrt. Die Logik dahinter: der Bonus der Rufnummernmitnahme soll ausschließlich Neukunden gewährt werden.

  3. Ähnlich läuft es, wenn Sie innerhalb einer Unternehmensgruppe wechseln möchten, also von einer Tochter-Marke zur anderen. Auch hier kann eine Mitnahme der Rufnummer nicht in jedem Fall gewährleistet werden. Wie das in Ihrem speziellen Fall aussieht erfahren Sie im Laufe des CHECK24-Bestellvorgangs.

  4. Letzter Sonderfall: Ihre Daten (Vor- und Nachname sowie das Geburtsdatum) sind nicht identisch. Sofern Ihre angegebenen Daten beim alten sowie beim neuen Anbieter nicht übereinstimmen, lehnen die Anbieter die Portierung ab.

Stellen Sie also sicher, dass Ihre persönlichen Angaben bei beiden Anbietern korrekt angegeben wurden.

Tipp: Sollte es zu Problemen mit der Rufnummernmitnahme bei einem Tarifwechsel zu congstar kommen, greifen wir Ihnen mit unserem CHECK24 Premium-Service zur Rufnummernmitnahme unter die Arme. Wir helfen Ihnen, indem:

  • wir alle nötigen Informationen und Gründe für das Scheitern der Rufnummernmitnahme zu congstar für Sie einholen.
  • nötige Änderungen für Sie vornehmen, sodass die Portierung doch noch gelingt.
  • den Prozess der Mitnahme neu anstoßen - falls nötig.

Unsere lösungsorientierten Kundenberater, die sich bestens mit dem Thema Rufnummernmitnahme auskennen, helfen Ihnen gerne dabei, Ihr Rufnummern-Anliegen für Sie zu klären.

Dazu melden Sie sich bitte montags bis freitags von 08:00 bis 16:30 unter der 089 - 24 88 21 96 28 bei uns. Alternativ erreichen Sie uns per E-Mail unter: portierung@check24.de

Worauf ist zu achten, wenn eine Rufnummernmitnahme nicht möglich ist?

Worauf ist zu achten, wenn eine Rufnummernmitnahme nicht möglich ist?

Sollte die Rufnummernmitnahme zur Ihrem neuen Anbieter nicht möglich sein, weil er beispielsweise zum gleichen Unternehmen gehört oder die Frist zur Portierung abgelaufen ist, sollten Sie folgende Punkte beachten:

  1. Um den möglichen Missbrauch von sensiblen Daten zu vermeiden, sollten Sie weitere wichtige Kontakte, wie Ärzte und Versicherungen, über Ihren Nummernwechsel in Kenntnis setzen. Denn nach einer gewissen Frist kann Ihr alter Mobilfunkanbieter Ihre alte Rufnummer wieder neu vergeben.

  2. Bei Messenger-Diensten wie WhatsApp bleibt Ihr Account mit der Rufnummer verbunden, mit der er auch registriert wurde. Ohne die Rufnummernmitnahme müssen Sie entweder einen neuen Account anlegen oder Ihre Nummer in den Einstellungen ändern. 

  3. Nutzen Sie Online Bezahldienste wie PayPal oder das SMS-TAN-Verfahren Ihrer Bank, müssen Sie unmittelbar Ihre neue Rufnummer hinterlegen, um zu verhindern, dass TAN-Nummern ungewollt an Dritte gesendet werden.

Damit es nicht so weit kommt, finden Sie im Rahmen des Bestellprozesses bei CHECK24 detaillierte Informationen zur Rufnummernmitnahme zu Ihrem neuen Wunschanbieter. Viel Spaß beim Vergleichen!

Haben Sie Fragen?
Unsere Experten für Mobilfunk helfen Ihnen gerne!
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Niklas Hadel
Online-Redakteur
Bereiche: Mobilfunk, News
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